Feuchtigkeit und Schimmel im Neubau 

Zeit ist Geld – das ist heute gerade beim Hausbau eine wichtige These. Daher ist ein zügiges Bauen bezüglich der Kosteneindämmung für den Bauherrn sehr wichtig. Oft wird dabei jedoch nicht berücksichtigt, dass bei Fertigstellung des Rohbaus ein frühzeitiger Einbau von Fenstern und Türen dazu führen kann, dass eine zu hohe Rohbaufeuchte zu Folgeschäden führen kann. Immer wieder klagen Bauherrren/innen über Feuchte- und Schimmelschäden kurz nach Einbringung von Estrich und Wand-/Deckenputz.

Bis zu 90 Liter Wasser pro qm – richtig Lüften und Trocknen – Vermeidung von Schimmel im Neubau

Pro Betonboden oder -Decke ist mit ca. 90 Liter Wasser zu rechnen. Ein ausreichendes und kontrolliertes Lüften oder ein fachgerechtes Trocknen des Rohbaues sehr wichtig.

Schimmel auf OSB- oder Gipskartonplatten

Häufige Schäden sind Schimmelschäden im Dachbalkenbereich und auf verbauten OSB- oder Gipskarton-Platten. Hohe Kondensatbildung kann innerhalb kurzer Zeit zu einem Schimmelbefall führen.

Folgeschäden durch mangelhaften Nässeschutz beim Einbau von Baumaterialien – Vermeidung von Schimmel im Neubau

Wenn sensible Baustoffen (Wärmedämmung, Hölzer, GK-Platten, Gas-/Porenbetonsteine) ohne Regenschutz verbaut werden, sind hier Folgeschäden vorprogrammiert. Wenn dies nicht berücksichtigt wird, können sich die Kosten des Bauens durch nicht eingeplante Sanierungsmaßnahmen und daraus entstehenden Zeitverlust deutlich erhöhen.

Lokalisierung von Feuchteschäden

Verdeckte Feuchteschäden lassen sich mit Hilfe der Thermografie und/oder einer Baufeuchtemessung lokalisieren.

Schadenserkennung mittels Thermografie

Feuchtigkeit im Neubau- hier: Im Ständerwerk mittels Thermografie sichtbar gemacht (grauer Bereich)

Einsatz vom Mikrowellentechnik zur Baufeuchtemessung

Feuchtigkeitsmessung – Estrich –  im Neubau

Feuchtigkeitsmessung im Neubau - hier Messung der Feuchtigkeit an einer Wand mittels Aktivsonde

Feuchtigkeitsmessung im Neubau mittels Gann Messtechnik