Überschwemmung - Hochwasser - Feuchter Keller

Leider sind in einigen Landesteilen viele Keller „geflutet“ worden. Stark betroffen waren große Bereiche von NRW.

“Über Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­lens sind am Sonn­tag zum Teil hef­ti­ge Gewit­ter hin­weg­ge­zo­gen. Vor allem im Ruhr­ge­biet waren die Feu­er­weh­ren man­cher­orts im Dauereinsatz…„Straßen sind über­flu­tet, Kel­ler voll­ge­lau­fen, Autos wur­den weg­ge­spült“, sag­te die Spre­che­rin. Ins­ge­samt 240 Feu­er­wehr­leu­te — auch aus Nach­bar­ge­mein­den — sei­en mit den Auf­räum­ar­bei­ten beschäftigt.”

Quel­le: FAZ

Schnell Handeln und Schimmel vermeiden

Neben den Sofort­maß­nah­men, dem Abpum­pen der geflu­te­ten Räu­me, ist dafür Sor­ge zu tra­gen, dass unmit­tel­bar nach dem Abpum­pen des Was­sers die Est­rich­dämm­ebe­nen bei soge­nann­ten „schwim­men­den Est­ri­chen“ unver­züg­lich im Unter­druck­ver­fah­ren getrock­net wer­den. So wird ein mög­li­cher Schim­mel­be­fall vermieden.
Hier soll­te nicht zu lan­ge gewar­tet wer­den, denn die zu erwar­ten­den hohen Tem­pe­ra­tu­ren und die Feuch­tig­keit begüns­ti­gen das Schimmelpilzwachstum.

Überschwemmte Keller sofort leer räumen

Ent­fer­nen sie alle Gegen­stän­de aus den betrof­fe­nen Räu­men, wel­che ein Schim­mel­pilz­wachs­tum begüns­ti­gen können.
Dazu zäh­len alle Gegen­stän­de aus orga­ni­schen und zell­stoff­hal­ti­gen Mate­ria­li­en, wie Möbel, Rega­le, Kar­tons, Akten etc.
Auch Tape­ten sind von feuch­ten Wän­den groß­flä­chig zu entfernen.

Sichbarer Schimmel?

Soll­te bereits ein Schim­mel­be­fall sicht­bar auf­ge­tre­ten sein, oder sich ein muf­fi­ger Geruch bemerk­bar machen, fra­gen Sie einen Fach­mann (Bau­bio­lo­gie Gei­ger) nach den not­wen­di­gen Maßnahmen.
Sicht­bar mit Schim­mel befal­le­ne Gegen­stän­de sind vor der Ent­fer­nung mit einem chlor­frei­en Spo­ren­ver­nich­ter zu behan­deln und anschlie­ßend vor Ort zu ver­pa­cken und aus den Räu­men zu ent­fer­nen. Bei einem umfang­rei­chen Befall sind Fach­fir­men hinzuzuziehen.

Bei Ver­dacht auf Schim­mel sind vor­sorg­lich durch einen Bau­bio­lo­gen Luft­mes­sun­gen in den betref­fen­den und angren­zen­den Räu­men durch­füh­ren und die­se ent­spre­chend bewer­ten zu lassen.

Wer­den die­se Räu­me not­wen­di­ger­wei­se noch betre­ten und genutzt, so sind zum Schut­ze der Raum­nut­zer und zur Redu­zie­rung der luft­ge­tra­ge­nen Kei­me und Spo­ren ent­spre­chen­de Luft­fil­ter­ge­rä­te und Luft­rei­ni­ger von einer Fach­fir­ma (G.A.Luft) auf­stel­len zu lassen.

Neh­men Sie auf jeden Fall Kon­takt mit einem Fach­mann auf und klä­ren Sie mir Ihrer Haus­­rat- und Gebäu­de­ver­si­che­rung, ob und inwie­weit die Schä­den abge­deckt sind.

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